„Am schnellsten verfliegt die Zeit immer dann, wenn man sie mit Menschen verbringt, bei denen man sich wünscht, sie würde stehen bleiben.“

Meine letzten Wochen sind schon wieder wie im Flug vergangen, und es ist eine ganze Menge Tolles passiert.

Am 6. Februar habe ich nach ganzen 144 Tagen endlich meine Eltern und meinen kleinsten Bruder wiedergesehen. Mein kleiner großer Bruder konnte leider nicht mitkommen – miss you, Levi. Die Vorfreude war natürlich riesig und als ich dann tatsächlich am Flughafen saß, um die drei abzuholen, war ich so aufgeregt, als würde ich sie zum ersten Mal treffen. Einige Umarmungen später war es aber schon wieder total normal, sie wiederzusehen, gar nicht so, als wäre ich bereits sechs Monate weggewesen.

Die drei haben mich für insgesamt drei Wochen besucht und wir haben versucht in der Zeit möglichst vom Land viel zu sehen. Insgesamt haben wir neun Tage auf der Nord- und elf Tage auf der Südinsel verbracht. Es war wirklich eine unglaublich schöne Zeit, in der wir so viel gesehen und erlebt haben.

Einige unserer Stops kannte ich bereits, habe aber auch nochmal einiges Neues gesehen. Vor allem auf der Nordinsel habe ich bisher noch nicht sehr viel angeguckt. Gestartet sind wir in Auckland, von wo aus wir zu unserem ersten Stop Waikato, was auf der Coromandel Halbinsel liegt, gefahren sind. Dort haben wir die meiste Zeit am Strand verbracht und dabei das gute Wetter und die schöne Aussicht genossen.

Am nächsten Tag sind wir weiter nach Tauranga gefahren und haben auch dort die meiste Zeit am Strand verbracht – auch da war es wirklich schön. Danach ging es für uns nach Rotorua, wo wir  hauptsächlich wegen der Te Puia Springs waren. Dabei handelt es sich um einen Ort, an dem man verschiedene Geysire, brodelnde Schlammbecken und Schwefelquellen anschauen kann, das war wirklich interessant und auch faszinierend anzugucken. Da der Eintritt aber relativ teuer ist, würde ich es kein zweites Mal machen und ich würde behaupten, dass es kein Muss ist, sich das anzuschauen. Anschließend ging es für uns weiter nach Taupo – ich liebe die Stadt, es ist einfach nur schön da.

Wellington war dann vorerst unser letztes Ziel auf der Nordinsel. Wir haben unseren Tag dort hauptsächlich in der Stadt und am Wasser verbracht. Es war mein erstes Mal in Wellington und die Stadt hat mir wirklich super gut gefallen, da möchte ich auf jeden Fall nochmal hin. Am nächsten Tag sind wir dann mit der Fähre auf die Südinsel gefahren. Ich habe mich riesig gefreut, wieder auf der Südinsel zu sein, obwohl ich dort schon beinahe alles gesehen habe. Es war so schön, den dreien einige meiner absoluten Lieblingsorte zeigen zu können – die Südinsel in einfach nur unglaublich schön.

Dort angekommen war unser erster Stop Nelson. Das war irgendwie, wie nach Hause zu kommen. Ich habe Nelson in der langen Zeit, die ich dort verbracht habe, wirklich lieb gewonnen. In den darauffolgenden  Tagen sind wir dann die Westküste runterfahren und haben uns das Cape Foulwind (muss man nicht unbedingt sehen) und die super schönen und irgendwie auch faszinierenden Pancake Rocks angeguckt. Anschließend haben wir uns weiter im Inneren Wanaka und Queenstown angeschaut. Queenstown ist meine absolute Lieblingsstadt hier in Neuseeland und auch meine Eltern waren sehr begeistert. Unter anderem sind wir dort mit der Gondel auf den Ben Lomond gefahren, das hat sich absolut gelohnt. Die Aussicht war einfach nur unglaublich. Wer die Gondel nicht bezahlen möchte, kann auch hochwanden, ich habe mir allerdings sagen lassen, dass der Weg es schon in sich hat. Man wird allerdings auch mit einer Wahnsinns Aussicht belohnt! Den Mount Cook, den Lake Pukaki und den Lake Tekapo haben wir uns anschließend natürlich auch noch angeschaut. Das sind Orte, die sollte man sich meiner Meinung nach auf jeden Fall anschauen, wenn man hier ist. Unser letzter richtiger Stop auf der Südinsel war dann auch schon Christchurch – auf jeden Fall auch sehr sehenswert. Dort haben wir unter anderem eine Tram City Tour gemacht, die wirklich super war, um in kurzer Zeit die schönsten Spots der Stadt zu sehen. Nach zwei Tagen in Christchurch sind wir dann nach Picton gefahren, um am nächsten Tag wieder mit der Fähre zur Nordinsel zu schippern. Wir hatten dann noch zwei Tage, um wieder nach Auckland zu kommen und sind deswegen direkt und dadurch auch sehr lange von Wellington nach Auckland gefahren und haben dann unseren letzten richtigen Tag in einem kleineren Ort etwas unterhalb von Auckland am Wasser verbracht.

Die drei Wochen sind wirklich unvorstellbar schnell vergangen. Rückblickend hatten wir für drei Wochen ein ziemlich straffes „Programm“ und haben deswegen meisten nur einen Tag an jedem Ort verbracht. Ein bisschen mehr Zeit ist, vor allem wenn man sich beide Inseln anschauen möchte, denk ich deswegen auf jeden Fall empfehlenswert. Trotzdem war es eine wirklich super schöne Zeit und der Abschied ist mir wieder sehr schwer gefallen. Ich glaube, dass die drei, vor allem aber meine Eltern, wirklich begeistert von Neuseeland waren, was mich schon sehr gefreut hat.

Nachdem wir uns dann leider viel zu schnell schon wieder verabschieden mussten, natürlich mal wieder unter Tränen, ging es für mich zurück nach Auckland, um mich dort mit Freunden zu treffen und mich mit denen dann direkt am nächsten Tag ins nächste Abenteuer zu stürzen…

 

 

 

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