Welcome baaack!

Ich bin’s mal wieder… In diesem Moment liege ich am See in Taupo und genieße die Sonne! Ich bin seit dem 5. Januar für ungefähr vier Wochen hier, vor allem um zu arbeiten. Ich jobbe in einem Eis Wagen und das ist wirklich der Hammer! Die Arbeit macht richtig Spaß, ich verbessere währenddessen mein Englisch und kostenloses Eis bekomme ich auch noch. Das einzig Blöde ist, dass ich keine regelmäßigen Arbeitszeiten habe und dadurch nicht ganz so viel verdiene… aber immerhin macht der Job wirklich Spaß!

… das war ein kleines Lifeupdate vorweg, kommen wir nun zum eigentlichen Thema und zwar zu meinen Feiertagen hier in Neuseeland…

Zusammen mit einigen anderen Deutschen, die ich anfangs durch die Organisation (Auszeit Neuseeland) kennengelernt habe und noch einigen anderen, die mit der Zeit dazugestossen sind, habe ich Weihnachten und Neujahr in Christchurch verbracht!

Die Stadt hat mir wirklich gut gefallen. Einigen Orten hat man die Folgen des Erdbebens noch sehr angesehen, alles in allem war es aber wirklich schön! Es ist sehr offensichtlich, dass der Großteil erst vor kurzem wieder aufgebaut wurde. Beinahe die ganze Innenstadt ist super modern und deswegen denke ich, ist sie vor allem sehr ansprechend für uns jüngeren Leute. Vorher wurde uns nämlich ziemlich oft gesagt, dass Christchurch wohl gar keine schöne Stadt sein soll – finde ich aber schon, keine Ahnung was mit denen los war…

Unsere Zeit im Hostel hingegen war sehr durchwachsen… Einerseits hatten wir zusammen oft viel Spaß, haben zusammen gesessen, zusammen gekocht und getrunken, andererseits hatten wir jedoch einige ziemlich unangenehme Begegnungen mit anderen Hostelbewohnern. Die wohl Schlimmste war mit einem Italiener, der ausgerechnet in unserem Zimmer geschlafen hat. Es hat damit angefangen, dass er uns Deutschen oft beleidigt hat, woraus wir uns aber nichts gemacht haben und wir ihn einfach ignoriert haben. Weiter ging es dann damit, dass er oft aggressiv geworden ist (Gott sei Dank nur Gegenständen gegenüber), Sachen durch die Gegend getreten hat und die Beleidigungen immer schlimmer wurden. Wir haben das alles immer ignoriert, was ihn wahrscheinlich nur noch mehr provoziert hat. Die Krönung war dann, dass er einem von uns gedroht hat, ihn umzubringen, wenn er den Raum jetzt verliese und somit außerhalb des Blickfeldes der Kamera sei. Die Folge davon war, dass keiner von uns mehr alleine in dem Hostel rumgelaufen ist und ich die letzten beiden Nächte auf dem Boden eines anderen Zimmers verbracht habe, da keine anderen Betten mehr frei waren… aber Hauptsache nicht mehr mit diesem Menschen in einem Raum!

Ansonsten hatten wir schon eine schöne Zeit! Die Neuseeländer verbringen Weihnachten auf jeden Fall anders, als wir es in Deutschland meistens tun. Da ist nichts mit Weihnachtsbaum, Glühwein und Braten. Hier wird Weihnachten eher mit einem Picknick am Strand verbracht – für uns schon ziemlich fremd, vor allem auch durch die sommerlichen Temperaturen… Deshalb haben sich die Feiertage für mich auch wirklich kaum wie Weihnachten angefühlt. Wir haben am 24. gemeinsam gekocht und anschließend gewichtelt. Das war wirklich schön, aber eben nicht wie Weihnachten.

An Silvester haben wir ebenfalls gemeinsam gekocht und haben dann die Zeit bis Mitternacht zusammen gesessen und etwas getrunken. Um Mitternacht waren wir dann in einem Park und haben uns ein öffentliches Feuerwerk, was hier in den größeren Städten wohl sehr üblich ist, angeguckt. Es war super super schön! Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich wirklich niemanden gesehen habe, der um 12 selber geknallt hat – ich habe nicht mal gesehen, dass irgendwo überhaupt Feuerwerkskörper verkauft wurden.  Danach haben wir nichts Großes mehr gemacht und waren erstaunlich früh im Bett. Trotzdem ging es mir den nächsten Tag furchtbar und ich habe fast die ganze Zeit im Bett bzw. auf meiner Matratze auf dem Boden verbracht.. ziemlich unspektakulär. 

Nun verbringe ich, wie gesagt, meine nächste Zeit in Taupo ( das liegt auf der Nordinsel ziemlich mittig ) und arbeite, bis meine Eltern und mein kleinster Bruder mich dann Anfang Februar für drei Wochen besuchen kommen und wir dann gemeinsam rumreisen werden. Ich freue mich schon so sehr, die drei nach fünf Monaten dann endlich wieder zu sehen!

Ansonsten schicke ich euch jetzt ganz liebe Grüße nach Deutschland und ich melde mich demnächst wieder, wenn es etwas Neues gibt! Bis dahin! 🙂

 

 

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3 Kommentare

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