Für unser nächstes Ziel, Timaru, sind wir wieder zurück an die Ostküste gefahren. In der kleinen Stadt haben wir drei Nächte verbracht. Wir hatten leider die meiste Zeit super schlechtes Wetter und haben deswegen nicht sehr viel unternommen, es gab aber auch nicht sonderlich viel zu sehen.

An einem Tag sind wir trotz des schlechten Wetters mal in die Stadt gefahren, und haben uns dort und am Strand mal ein bisschen umgeguckt. Ansonsten haben wir wegen des Regens die meiste Zeit drinnen verbracht. Unsere Unterkunft hätte sogar einen Pool gehabt, worauf wir uns vorher mega gefreut haben, welchen wir dann aber letztendlich nicht genutzt haben. Rückblickend war es auf jeden Fall kein Ort, an dem man, selbst bei gutem Wetter, viel Zeit verbringen muss.

Die nächste Nacht haben wir in Westport verbracht. Dort waren wir wirklich nur zum Schlafen, weil unser nächstes Ziel, Takaka, ziemlich weit weg lag. Wir sind nämlich von der Ostküste für die letzten drei Nächte unseres Roadtrips nochmal an die Nordküste an die Golden Bay gefahren. Die hatte ich nämlich bisher noch nicht gesehen und außerdem hatten wir bis Weihnachten noch etwas Zeit. In Westport haben wir dann wie gesagt die nächste Nacht verbracht und sind morgens auch direkt wieder weiter gefahren. Die erste Zeit unserer Fahrt von Westport nach Takaka bin ich zum ersten Mal hier in Neuseeland Auto gefahren. Es war wirklich ganz cool, natürlich war es anfangs erst etwas ungewohnt, nach drei Monaten wieder zu fahren und dann auch noch auf der linken Straßenseite und mit dem Lenkrat auf der rechten Seite, man gewöhnt sich aber wirklich schnell dran und ich habe es auch echt etwas vermisst, Auto zu fahren! Die Straßen hier in Neuseeland sind aber auf jeden Fall etwas Anderes, als unsere Straßen in Deutschland. Viel schmaler, kurviger und teilweise auch in keiner all zu guten Verfassung. Spaß hat es mit dem Automatik trotzdem gemacht.

Angekommen in Takaka sind wir direkt in unsere neue Unterkunft eingecheckt, die dieses Mal etwas sehr Spezielles war, was uns vorher nicht bewusst war. Wir haben nämlich die nächsten drei Nächte im Haus eines älteren Mannes verbracht, der sein Zuhause teilweise zu einem Mini-Hostel umgebaut hat. Das ganze war schon etwas komisch und alleine hätte ich das glaube ich auch nicht gemacht, aber zu viert ging das schon. Im Nachhinein war es echt ganz cool, weil wir eigentlich die ganze Zeit unsere Ruhe hatten und uns nicht nach anderen Leuten, wie beispielsweise in einem Hostel, richten mussten. Der Mann hat uns jedoch immer mal wieder zugetextet, ich glaube, er war einfach ganz froh, mal ein bisschen mehr Gesellschaft zu haben.

Die Stadt Takaka war mal wieder ein sehr süßes Örtchen. An unserem ersten ganzen Tag sind wir zu den Te Waikoropupū Springs gefahren, was eines der klarsten Gewässer überhaupt ist. Das Wetter an dem Tag war wirklich super schön, man durfte in dem Wasser aber weder Baden, noch dufte man es berühren, weil es eine besondere Bedeutung für die Maori hat – war schon etwas schade, aber schön, es mal gesehen zu haben.

Danach sind wir noch zu den Labyrinth Rocks gefahren. Das ist ein Labyrinth, bestehend aus, im Laufe der Zeit entstandenen, Steinformationen, durch das man einfach ein bisschen durchlaufen und “ das Wunder Natur“ bewundern kann haha. Den Rest des Tages haben wir uns dann in den Garten gesetzt und gesonnt.

Am nächsten Tag sind wir nachmittags zu den Aorere Goldfield Caves gefahren. Wir dachten, dass die direkt an der Straße liegen und wir die mal eben schnell angucken können. Aber nein – wir mussten erstmal fast eine Stunde einen Berg hochwanden, um dann bei der ersten Höhle anzukommen. In die erste Höhle habe ich mich dann nicht mal rein getraut, weil man über ziemlich glitschige Steine reinklettern musste. In die zweite bin ich dann aber auch mit reingekommen und die war schon ziemlich beeindruckend und sah echt cool aus. Ich würde den Weg allerdings nicht nochmal für diese Höhlen auf mich nehmen. Ich glaube, da findet man schon bessere Alternativen. Danach sind wir dann zum Wharariki Beach gefahren. Da war es so so so schön! Auf jeden Fall einer meiner Lieblingsorte hier! Vom Parkplatz aus läuft man ca. 20 Minuten zum Strand. Auf dem Weg dahin durchquert man die ganze Zeit Schafs- und Kuhweiden, das war echt cool. Angekommen am Strand war es wirklich unglaublich schön, vor allem weil die Sonne kurz vorm Untergehen war und das Licht dadurch echt toll war. Wir sind dann ein bisschen am Strand entlang spaziert und haben die Stelle gesucht, an der eines der Windows Hintergrundbilder gemacht wurde. Das haben wir dann natürlich auch ganz gekonnt nachgestellt. Im Nachhinein ein echt schöner, aber auch ziemlich anstrengender Tag!

Am nächsten Mittag sind wir dann zum letzten Mal aufgebrochen und haben uns auf den Weg in Richtung Christchurch gemacht. Die 4,5 Wochen reisen sind so unglaublich schnell umgegangen und wir haben rückblickend wirklich so viele wunderschöne Orte gesehen und haben echt super tolle Dinge gemacht! Ich werde die Zeit zusammen mit den Dreien echt sehr vermissen… jetzt gehts aber erstmal über die Feiertage nach Christchurch, wo wir einige andere Leute wieder treffen!

 

 

 

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