Weiter in Richtung Norden ging es für uns dann nach Oamaru, wo wir eine Nacht geblieben sind. Aus unerfindlichen Gründen haben wir ein kostenloses Upgrade von einem normalen Hostel Zimmer zu einem eigenen Apartment bekommen. Das war echt sehr cool, weil wir den ganzen Nachmittag und Abend dort verbracht haben. Vormittags sind wir zu einer Pinguinkolonie gefahren. In der Anlage an sich haben wir leider weder Pinguine, noch die im Internet angepriesenen Robben, gesehen. Es waren nicht mal Menschen dort. Ein paar Hundert Meter vor der Anlage entfernt haben wir dann allerdings einen Steg gesehen, auf dem bestimmt Zweihundert Pinguine standen. Leider konnte man kaum etwas erkennen, weil sie ziemlich weit weg waren. Trotzdem können wir jetzt behaupten, mal Pinguine außerhalb eines Zoos gesehen zu haben. Danach haben wir noch die Stadt erkundet, die echt ganz schön war, und sind dann zurück in unsere Unterkunft gefahren, wo wir Kekse gebacken und dann zusammen eine Serie geguckt haben.

Am Tag darauf wollten wir eigentlich direkt weiter nach Omarama fahren, da hat uns jedoch die neuseeländische Post zwischen gefunkt… Chiara sollte an dem Morgen ein Paket bekommen. Da wir nochmal auf Nummer sicher gehen wollten, haben wir dann bei der Post angerufen. Die haben uns versichert, dass das Paket an dem Tag auf jeden Fall nicht ankommen wird, weil die Post auf Grund des Unwetters Lieferschwierigkeiten hat und das Paket somit noch in Christchurch am Flughafen liegt. Da das Paket nach Oamaru adressiert war, haben wir uns überlegt das Paket lieber direkt aus Christchurch abzuholen, als es dann in unbestimmter Zeit wieder aus Oamaru abzuholen. Wir sind also 400km nach Christchurch gefahren, um dort gesagt zu bekommen, dass das Paket am Vormittag in Oamaru angekommen ist. Wir haben auch keine Ahnung, mit wem wir da vorher telefoniert haben, dass derjenige so wenig Ahnung hatte… Was ich aber weiß, ist, dass unsere Laune dann auf jeden Fall im Keller war. Wir sind also eine Stunde später wieder zurück nach Oamaru gefahren, um das Paket von dort abzuholen. Um zehn sind wir dann tatsächlich auch in Omarama angekommen und haben dementsprechend auch nichts mehr gemacht.

Am Mittwoch sind wir dann morgens, nach einem erfolglosem Versuch, das Steingebirge in Omarama anzugucken, zum Mount Cook gefahren!

Wie ihr wahrscheinlich schon raushört, waren diese beiden Stops nicht unsere erfolgreichsten und liebsten, wir haben aber trotzdem mal wieder ne Menge erlebt haha…

Der nächste Beitrag wird auf jeden Fall wieder interessanter und positiver, das könnt ihr mir glauben!

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