Das nächste Ziel unserer Reise war Dunedin. Eine größere Stadt an der Ostküste, in der wir sechs Nächte verbracht haben – was im Nachhinein definitiv zu lang war.

Wie bereits gesagt, ist Dunedin eine der größeren Städte, deshalb haben wir uns überlegt, mal wieder etwas länger an einem Ort zu bleiben. Im Endeffekt hatten wir dann nach drei Tagen mehr oder weniger alles Sehenswerte angeguckt und wir hatten keinen Plan mehr, was wir noch machen sollen.

Auf unserem Programm stand die Besichtigung der vielen historischen Gebäude, die Dunedin zu bieten hat. Ein Teil der Stadt erstrahlt im „schottischen Look“. Dieser Teil der Bauten ist wirklich sehr schön. Leider gibt es auch ziemlich viele hässliche Gebäude, die den Gesamteindruck der Stadt irgendwie wieder kaputt machen. Dementsprechend hat mir die Stadt alles in allem nur so mittel gefallen. Diese Mischung passt meiner Meinung nach irgendwie gar nicht.

An einem anderen Tag waren wir im botanischen Garten und wollten eigentlich auch die einzige Burg Neuseelands angucken, der Eintritt sollte aber 34 Dollar pro Person kosten und wir haben uns dann doch dagegen entschieden – so schön kann die Burg dann doch nicht sein haha. Im Anschluss waren wir dann bei der steilsten Straße Neuseelands, die bis letztes Jahr sogar die steilste Straße der Welt war. Kann man sich angucken, muss man aber nicht.

Außerdem sind wir an verschiedene Stände gefahren und haben an einem sogar eine Robbe gesehen, die total entspannt im Wasser getrieben ist. Ich finde es ist einfach super cool, solche Tiere in freier Wildbahn, und nicht nur im Zoo, zu sehen!

Ansonsten sind wir wie sonst überall auch, durch die Stadt geschlendert und haben Eis gegessen. Wir waren bei einer Eisdiele, wo das Eis und sogar auch die Waffeln komplett selbstgemacht waren – mega lecker!

Die restlichen Tage haben wir damit verbracht, gemeinsam Serien zu gucken oder mal etwas aufwändigere Gerichte zu kochen. Wir hatten die ganze Zeit ziemlich Glück mit dem Wetter, nur an unserem letzten Tag ist auf einmal die Welt untergegangen. Natürlich genau dann, als wir gerade vom Einkaufen nach Hause gelaufen sind. Innerhalb von Minuten kam so viel Regen runter, dass wir knöcheltief in den Pfützen standen, was dann irgendwie schon wieder lustig war.

Rückblickend war unsere Zeit in Dunedin auf jeden Fall schön, wie gesagt, hätte die Hälfte der Zeit allerdings auch locker gereicht! Wir waren alle vier froh, als wir dann am Montag mal wieder all unsere Sachen ins Auto gepackt haben und in Richtung Norden weiter gedüst sind. Ab nach Oamaru…

 

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