Hallöchen ihr Lieben, da es wieder einiges zu erzählen gibt, dachte ich, dass ich mich diesmal schon etwas eher wieder melde…

Erstmal kommt jetzt ein kleiner Rückblick zu Donnerstag. Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erzählt hab, waren wir auf den Grampians wandern. Der Weg nach oben war wirklich ziemlich anstrengend und zwischendurch hatte ich auch absolut keine Lust mehr, was an meiner fehlenden Kondition gelegen haben könnte, ich muss aber sagen, dass der anschließende Ausblick wirklich toll war und er es dann doch wert war. Es war also schön, es mal gemacht zu haben, aber ein zweites Mal würde ich da trotzdem nicht hochwanden. Da entscheide ich mich dann doch eher für neue Berge mit neuen Aussichten. Wir waren anschließend noch beim Brook Sanctuary. Auch da war es schön, wir sind eine ganze Weile durch den Wald gewandert, wo es sich teilweise wie im Dschungel angefühlt hat. Im Endeffekt haben wir aber leider doch keinen Wasserfall gesehen, weshalb ich den Ausflug dann doch eher unnötig fand. Zudem war auch noch das Wetter blöd und wir waren alle super fertig von unserer vorherigen Wanderung. Ich hatte also schon bessere Tage.

Neuigkeiten gibt es aber auch zu meinem Job. Ich werde nämlich doch nicht auf dem Weinberg arbeiten, das habe ich auf nächstes Jahr verschoben, sondern auf einer Farm, wo ich mir mit Reiten und der Pflege von Pferden mein Geld verdienen werde- schon ein Träumchen für mich. Am Mittwoch morgen fahre ich dann schon Richtung Auckland und hoffe, dass die Arbeit wirklich so gut wird, wie sie für mich klingt – das ist nämlich wirklich genau das, was ich von Anfang an gerne machen wollte!

Montag und Dienstag geht es aber erstmal noch mit einigen Freunden zu einer Kayak-Wander-Tour im und am Abel Tasman Nationalpark. Wie der Name schon sagt, werden wir die beiden Tage mit Kayakfahren und Wandern verbringen und dann nachts alle gemeinsam in einer Hütte übernachten. Ich glaube, dass wird ziemlich cool, aber auch wirklich anstrengend – ich freue mich!

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, verbringe ich bisher wirklich fast meine ganze Zeit mit den anderen Deutschen, die ich hier kennengelernt habe. Deswegen glaube ich, dass es um so seltsamer wird, wenn ich am Mittwoch dann alleine weiterreise. Wir kennen uns zwar erst seit zwei Wochen, es fühlt sich aber an, als würden wir uns wirklich schon jahrelang kennen. Ich bin froh, dass ich so schnell Leute kennengelernt habe. Jeder wurde mit offenen Armen empfangen und wir sind schnell zu einer kleinen Gang zusammengewachsen. Vorher hatte ich einige Bedenken, dass es schwierig werden würde, mit Leuten in Kontakt zu kommen, und hatte etwas Angst davor, wie es sein wird, ganz alleine zu reisen und wirklich niemanden am anderen Ende der Welt zu kennen. Glücklicherweise haben wir uns aber auf Anhieb alle super verstanden, wodurch mir das Ankommen sehr erleichtert wurde! Ich werde die mehrfach täglichen Gänge zum Supermarkt, die schlechten Witze, das Snacken von Mandarinen und das gemeinsame Kochen bestimmt vermissen, wir planen aber auch schon, uns an Weihnachten und/oder Silvester auf jeden Fall wieder zu treffen – hoffentlich klappt´s!

 

 

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